www.sedutec.de -- Bergsport

Zinalrothorn

Der zweite Gipfel von der Rothornhütte war das Zinalrothorn. Dieses zeichnet sich durch relativ geringe Anforderungen im Eis aus, dafür um so längere Passagen in schöner aber schwieriger Felskletterei aus.

Der 3. Schwierigkeitsgrad wird an mehreren Stellen erreicht, der Rest bewegt sich viel im zweier Bereich. Die Kletterei im Gipfelbereich ist sehr ausgesetzt, aber in gutem Fels.

Die Anforderungen sind im Vergleich zum Obergabelhorn etwa genau so hoch. Die objektiven Gefahren sind jedoch etwas geringer, da im Eis keine Wechtengrate zu begehen sind. Zusammenfassend ist der Berg ziemlich schwierig und sollte nicht unterschätzt werden.

Übersicht Zinalrothorn

Tour: Zinalrothorn
Höhe: 4221m
Route: Normalweg über Südostgrat von der Rothornhütte.
Anforderungen: AD

Fels: (III)

Eis: Stellen 45° kombiniert
Anmerkungen: Die Schwierigkeiten liegen rein im Fels. Bei Vereisung im Gipfelbereich rasch ungeniesbar.

Bilder Zinalrothorn

Das Zinalrothorn vom Obergabelhorn aus gesehen. Im Hintergrund das Weisshorn mit dem Grand Gendarm vom Weisshorn Nordgrat. Der Anstieg aufs Zinalrothorn verläuft zuerst leicht über die rechts sichtbaren Firnfelder und quert dann oben am Firngrat hinein in die Felsen.
Oben am Firngrat angekommen sieht man schon das nicht verfehlbare Couloir.
Hier nochmals das Couloir aus der Nähe betrachtet. Man überquert es gleich zu Beginn hinüber zu den linken Begrenzungsfelsen, an denen man bis zur sichtbaren Gabel hochklettert. Im Couloir selbst herrscht große Steinschlaggefahr, so dass man die Überquerung desselben möglichst schnell hinter sich bringen sollte.
Blick zurück von den linken Begrenzungsfelsen auf den Einstieg zum Couloir, welches man über den nicht einfachen kombinierten Grat erreicht.
Nach der Gabel erwartet einem gleich die Binerplatte, welche bei Vereisung heikel sein kann. Bei uns herrschten jedoch gute Verhältnisse, so dass diese vermeintliche Schlüsselstelle kein Problem darstellte.
Am Gipfelaufbau wird die Kletterei zwar etwas leichter, dafür bewegt man sich in super ausgesetztem Gelände. Hier fanden wir auch mehr vereisten Fels vor.
Kurz unterhalb des Gipfels (links oben ist bereits das Gipfelkreuz zu sehen). Die Schwierigkeiten bewegen sich meist zwischen (II) und (III) gepaart mit spannenden Tiefblicken zur linken und rechten.
Gipfelfreuden.

back -> Tourenliste